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Verhindert die Hormonersatztherapie das adulte Einsetzen der Skoliose?

In einer neuen Studie, veröffentlicht im European Spine Journal wollten Forscher untersuchen, ob Hormon-Mangel ein auslösendes Ereignis für adulte degenerative Skoliose war, ein Umstand, die häufig bei Frauen nach der Menopause auftritt. Es wird vermutet, dass menopausale Hormonveränderungen die Knochendichte angreifen, was eine Kaskade von Ereignissen auslöst, die zu einer degenerativen Skoliose führen. Nach dieser aktuellen Studie an Frauen, die eine Hormonersatztherapie erhielten, ist es unwahrscheinlich, dass sie die auslösenden Faktoren der adulten degenerativen Skoliose entwickeln, eine rotatorische Verschiebung eines Wirbels, genannt seitliche Listhesis.

Das Auftreten der adulten degenerativen Skoliose ist häufiger als die Skoliose bei Kindern und Jugendlichen. Diese Forschung ist daher sehr wichtig, damit eventuell die Ursachen adulter Skoliose verhindert werden. Dazu möchten wir jedoch einen Hinweis ergänzen. Die bioidentische Hormonersatztherapie birgt weit weniger Risiken als die konventionelle Hormonersatztherapie, die aus dem Urin von schwangeren Stuten hergestellt wird. Eine synthetische Hormonersatztherapie birgt ein erhöhtes Risiko für bestimmte weibliche Krebsarten. Also bitte machen Sie Ihre Hausaufgaben, wenn Sie an einer Hormonersatztherapie interessiert sind. Frauen, die bereits eine degenerative Skoliose entwickeln, werden sich wahrscheinlich für einen kombinierten Behandlungsansatz entscheiden, die Bio-identische Hormon-Ersatz und eine konservative Übungs-basierte Skoliosetherapie wie ARC3D, um die Skoliose rückgängig zu machen.

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